Surb-Astwazazin-Kloster, Armenisches Kloster im Bezirk Kalbajar, Aserbaidschan.
Kusanats Anapat ist ein armenisches Kloster in einer bergigen Gegend des Kalbajar-Distrikts. Der Komplex besteht aus einer Hauptkirche namens Surb Astvatsatsin und etwa zwanzig zusatzlichen Bauten, die uber die Landschaft verteilt sind.
Das Kloster wurde 1174 gegrundet, wie eine Inschrift belegt, die seine Erbauung durch eine Prinzessin dokumentiert, die Tochter des Konigs Kyurike. Diese Grundung verbindet den Ort mit der armenischen Konigsfamilie und der religiosen Geschichte der Region.
Das Kloster zeigt charakteristische Merkmale armenischer Sakralarchitektur mit spitzen Kuppeln, schmalen Fenstern und reich verzierten Steinmetzarbeiten. Diese Details prägen das Äußere des Komplexes und erzählen von den künstlerischen Traditionen, die über Jahrhunderte bewahrt wurden.
Der Ort liegt in einer bergigen Gegend, die am besten zu Fuss erkundet wird. Die Ankunft erfolgt zweckmassigerweise auf Wanderwegen oder mit lokalen Fuhren, die den Ort von der nahegelegenen Gegend aus erreichen.
Zwei alte Chatschkars, armenische Kreuzseine mit Inschriften, standen bis 1989 am oestlichen Eingang der Kirche. Diese kunstlerisch gestalteten Steine verkörperten das religiöse Erbe des Ortes in seiner materiellen Form.
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