Kloster Jeriz Mankanz, Armenisches Kloster in der Provinz Martakert, Aserbaidschan.
Das Yerits Mankants Kloster erhebt sich auf einem bewaldeten Berghang nahe dem Fluss Trghi und prägt die Landschaft mit seinen weißen Steinmauern. Der Komplex umfasst Wohnquartiere mit Kaminen und Speicherräumen, die das tägliche Leben der Ordensgemeinschaft unterstützten.
Die Gründung begann 1691 unter Schah Suleiman I., finanziert vom Katholikos Simeon und seinem Bruder Ignatius. Das Kloster entstand als Alternative zur entfernten Gandzasar-Abtei.
Das Kloster zeigt armenische Architektur mit einer dreischiffigen Basilika, deren Kuppel auf vier quadratischen Säulen ruht. Die Khachkare rund um die Anlage prägen das Erscheinungsbild dieses geistlichen Ortes.
Das Gelände liegt auf einem Berghang und erfordert Wanderungen durch Waldgebiet für den Zugang. Besucher sollten mit unebenem Gelände und natürlichen Bedingungen rechnen.
Während des Krieges 1992 bot das Kloster etwa 2.000 Einheimischen Zuflucht vor den Konflikten in der Umgebung. Die Gemeinschaft spielte damals eine entscheidende Rolle als Schutzort für die Bevölkerung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.