Imam Hussein Mosque, Islamische Gebetsstätte im Bezirk Yasamal, Baku, Aserbaidschan.
Die Imam-Hussein-Moschee ist ein islamisches Gotteshaus in Baku mit drei Gebetsräumen, einem traditionellen Eingangsbereich und einem Minarett, das regionale Bauelemente der Baku-Abscheron-Architektur zeigt. Der Komplex verfügt über eine neue Veranstaltungshalle, die etwa 130 Personen fasst und für Gebete und Gemeinschaftsveranstaltungen genutzt wird.
Das Gebäude wurde 1896 vom Architekten Adolf Eichler erbaut und prägt damit die historische Bebauung des Yasamal-Bezirks aus dieser Zeit. Während der Sowjetzeit geschlossen, diente es als Lagerhaus, bis seine religiösen Funktionen 1988 wiederaufgenommen wurden.
Das Gebäude zeigt kunstvolle arabische Schriftzüge und geometrische Muster an seinen Wänden, die islamische künstlerische Traditionen widerspiegeln. Diese dekorativen Elemente sind überall sichtbar und prägen den Charakter des Innenraums.
Der Ort bietet Platz für Besucher, die sich an Gebetszeiten und religiösen Praktiken beteiligen möchten, wobei angemessene Kleidung und respektvolles Verhalten erwartet werden. Es ist hilfreich, die öffnungszeiten vorher zu prüfen und zu wissen, dass Gebetsräume zu bestimmten Zeiten für spezifische Gebete reserviert sein können.
Das Gebäude wurde 2001 offiziell vom Ministerrat von Aserbaidschan als lokales Denkmal anerkannt. Diese Anerkennung unterstreicht die architektonische und kulturelle Bedeutung der Moschee in der Stadtentwicklung von Baku.
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