Hakobavank, Armenisches Kloster im Bezirk Kalbajar, Aserbaidschan.
Hakobavank ist ein Klosterkomplex in Kalbadjar, bestehend aus mehreren Steinbauten die in rechteckiger Form angeordnet sind. Die Gebäude liegen in der Nähe des Flusses Khachenaget und verbinden religiöse, Wohn- und Lehrräume in einer durchdachten Anordnung.
Das Kloster entstand zwischen dem 5. und 7. Jahrhundert und entwickelte sich zu einem bedeutenden religiösen Zentrum. Inschriften auf Khachkaren, die bis ins 9. Jahrhundert zurückgehen, dokumentieren die lange Besiedlung und spirituelle Aktivität an diesem Ort.
Das Kloster war ein Ort des Glaubens und der Bildung, wo Mönche Handschriften kopierten und armenische Traditionen weitergaben.Das Leben hier war eng mit religiösen Praktiken verbunden, die bis heute in der Architektur sichtbar sind.
Der Zugang zu diesem bergigen Gelande erfordert aufmerksame Bewegung, da der Boden uneben ist und einige Bereiche beschadigt sein konnen. Am besten erkundet man die Anlage in gemäßigtem Tempo und konzentriert sich auf die beleuchteten Innenbereiche wahrend schwacher Lichtverhältnisse.
Der westliche Eingang wird von drei eleganten Bogenkolonaden mit sorgfaltig behauenen Saulen geprägt, die sich deutlich von den rauen Steinen des ubrigen Komplexes unterscheiden. Diese sorgfaltige Handwerkskunst deutet darauf hin, dass dieser Eingangsbereich besondere Bedeutung hatte.
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