Tuzla, Industriestadt im Nordosten von Bosnien und Herzegowina
Tuzla ist eine Stadt im Nordosten von Bosnien und Herzegowina, die sich über ein flaches Becken erstreckt und von niedrigen Hügeln umgeben wird. Das Zentrum wirkt weitläufig mit mehrgeschossigen Wohnblocks, breiten Straßen und den auffälligen salzigen Seen, die zwischen den Gebäuden liegen.
Die Ansiedlung entstand im 9. Jahrhundert und wurde ab 1510 als osmanische Garnisonsstadt ausgebaut. Der Abbau von Salz prägte über Jahrhunderte die Wirtschaft und führte zur Entstehung der heutigen Gewässer im Zentrum.
Der Name leitet sich vom türkischen Wort für Salz ab und erinnert an die jahrhundertelange Bedeutung dieser Ressource für die Bewohner. Heute kommen Familien an warmen Tagen zu den künstlich angelegten Gewässern in der Stadtmitte, um zu schwimmen und sich zu erholen.
Die Seen im Stadtzentrum bieten von Frühjahr bis Herbst Möglichkeiten zum Schwimmen und Verweilen, während das umliegende Grün zum Spazieren einlädt. Ein Flughafen etwa 15 km (9 Meilen) außerhalb verbindet die Region mit mehreren europäischen Zielen.
Die drei künstlichen Seen im Zentrum ziehen jedes Jahr etwa 350.000 Besucher an, die im salzigen Wasser schwimmen und sich an den Ufern sonnen. Das Wasser bleibt auch in kühleren Monaten zugänglich, da die Mineralsalze für eine gleichmäßige Temperatur sorgen.
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