Herzegowina, Historische Region im Süden von Bosnien und Herzegowina.
Die Herzegowina ist eine geografische Region im südlichen Teil von Bosnien und Herzegowina, die sich über Karstgebirge und bewaldete Hügel erstreckt. Der Fluss Neretva durchquert das Gebiet von Nordosten nach Südwesten und bildet dabei tiefe Täler zwischen den Kalksteinfelsen.
Im Jahr 1454 eroberten osmanische Truppen das Gebiet und benannten es nach Herzog Stjepan Vukčić Kosača, der die Region zuvor als christlicher Fürst regiert hatte. Die osmanische Herrschaft dauerte bis 1878, als Österreich-Ungarn die Verwaltung übernahm.
Die Region enthält islamische, orthodoxe und katholische Religionsstätten, die die Präsenz der bosniakischen, serbischen und kroatischen Bevölkerung widerspiegeln.
Die Stadt Mostar dient als Hauptverkehrsknotenpunkt für Reisen durch das Gebiet und verbindet die nördlichen und südlichen Teile der Region. Die Straßen führen durch mehrere Klimazonen, von mediterran an der Küste bis zu kontinental in den Bergen.
In der Nähe von Ljubuški fallen die Wasserfälle von Kravica über eine Breite von etwa 120 Metern in natürliche Becken. Die Wasserfälle entstanden durch den Fluss Trebižat, der sich durch das poröse Kalkgestein schneidet.
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