Bilećko Lake, Stausee in Bosnien und Herzegowina
Bilećko Lake ist ein großes künstliches Stausee in der Nähe der Stadt Bileća, das 1968 durch den Bau des Grančarevo-Damms entstanden ist. Der See hat eine Fläche von etwa 33 Quadratkilometern, eine Tiefe von über 100 Metern und liegt auf etwa 400 Metern Höhe, umgeben von weißen Kalksteinbergen und rauen Felsen.
Der Grančarevo-Staudamm an der Trebišnjica, 123 m hoch und an der Krone 439 m breit, wurde 1968 fertiggestellt, um das Wasserkraftwerk Trebinje I zu speisen. Der Wasseranstieg überflutete die Dörfer Panik, Orah, Čepelica, Zadublje und Miruše sowie das Kloster Kosijerevo, das später nach Petrovići in Banjani verlegt wurde. Auch die Perović-Brücke und eine römische Siedlung bei Panik mit Bädern und Mosaiken versanken. Die Quellen widersprechen sich: Die einen nennen ihn einen der größten Stauseen des Balkans, die anderen den zweitgrößten.
Der Stausee überflutete das Dorf Panik, wo eine römische Siedlung mit Bädern, Thermen und Mosaiken lag, bekannt als Leusinium. Auch das Kloster Kosijerevo wurde überflutet und später nach Petrovići in Banjani verlegt. Das Kloster Dobrićevo und die Perovića-Brücke sind weitere Denkmäler des versunkenen Tals.
Das Südende des Sees ist schmaler als der Nordteil und endet an der Grančarevo-Talsperre, 123 m hoch und 439 m an der Krone breit, wo das Wasserkraftwerk Trebinje I steht. Der See erstreckt sich über 18 km Länge und 3–4 km Breite, mit einer maximalen Tiefe von 104 m auf etwa 400 m über dem Meeresspiegel. Der Wasserstand schwankt, daher verschiebt sich das Ufer; die freiliegende Bank links im Bild besteht aus Schlamm und Fels.
Beim Füllen des Stausees überflutete die Trebišnjica das Dorf Panik und dessen römische Siedlung Leusinium, deren Villen, Bäder und Mosaike unter dem Wasser liegen. Das Kloster Kosijerevo wurde nach Petrovići in Banjani versetzt, statt verloren zu gehen. Die Grančarevo-Staumauer, die den See hält, ist 123 m hoch und an der Krone 439 m breit.
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