Operation Grapple, Kernwaffentestgelände auf Christmas Island und Malden Island, Pazifischer Ozean.
Operation Grapple war ein britisches Kernwaffentestprogramm, das zwischen 1957 und 1958 neun Kernexplosionen auf der Weihnachtsinsel und der Malden-Insel im Pazifik durchführte. Die Tests umfassten Atomwaffen und Wasserstoffbomben mit unterschiedlichen Designs, die von Bombern abgeworfen oder gezündet wurden.
Die Operation Grapple begann 1957 und etablierte Großbritannien als dritte Atommacht der Welt. Die Testserie endete 1958 und führte zum Abkommen zwischen den USA und Großbritannien über den Austausch von Atomtechnologie.
Die Operation Grapple war ein militärisches Großprojekt, das Fachleute aus verschiedenen Bereichen zusammenbrachte. Sie arbeiteten zusammen, um Kernwaffentests in abgelegenen Pazifikregionen durchzuführen und zu dokumentieren.
Der Standort befindet sich auf abgelegenen Pazifikinseln, die nur schwer zu erreichen sind und heute unter Schutz stehen. Besucher sollten sich bewusst sein, dass viele Gebiete immer noch durch Strahlung belastet sein können und der Zugang eingeschränkt ist.
Piloten flogen absichtlich durch radioaktive Wolken, um Strahlungsdaten während der Tests zu sammeln. Diese gefährlichen Missionen waren entscheidend für das Verständnis der Auswirkungen von Kernexplosionen.
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