Mehmed-Pascha-Kukavica-Moschee in Foča, Osmanische Moschee in Foča, Bosnien und Herzegowina.
Die Mehmed Pasha Kukavica Moschee ist ein islamisches Gebetshaus aus der Osmanenzeit mit einem schlichten Minarett und Merkmalen, die für religiöse Bauwerke des 18. Jahrhunderts typisch sind. Das Komplex umfasste ursprünglich eine Medrese, die als Lernort für islamische Wissenschaften diente.
Das Gebäude wurde 1752 errichtet und stand lange Zeit als funktionsfähiges Gotteshaus, bis es während des Krieges in den 1990er Jahren stark beschädigt wurde. Die Zerstörung des Daches zeigte die Auswirkungen des Konflikts auf das kulturelle Erbe der Region.
Die Moschee trägt den Namen ihres Stifters Mehmed Pasha Kukavica und zeigt, wie türkische Kulturtraditionen über Jahrhunderte hinweg in dieser Gegend verwurzelt sind. Der Ort verkörpert das Zusammenleben verschiedener Glaubensgemeinschaften, das lange Zeit das Stadtbild prägte.
Das Gebäude ist derzeit nicht für regelmäßige Besuche geöffnet, und man sollte sich vorher mit lokalen Behörden erkundigen. Der Ort befindet sich in der Altstadt von Foča und ist zu Fuß erreichbar, erfordert aber Rücksicht auf seinen heiligen Charakter.
Die Moschee gehört zu einem kleinen Bestand von islamischen Gebäuden, die den Krieg teilweise überstanden haben, und gilt heute als wichtiges Denkmal des kulturellen Widerstands. Ihre Wiederherstellung wird als Prozess der Heilung für die gesamte Gemeinschaft betrachtet.
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