Vila Mandić, Österreichisch-ungarische Villa in der Petrakijina-Straße, Sarajevo, Bosnien und Herzegowina
Vila Mandić ist eine Residenz in der Petrakijina-Straße mit aufwendigen Stuckleisten, großen Fensterflächenund symmetrischen Fassadenelementen. Das Gebäude zeigt das klassische Erscheinungsbild wohlhabender Wohnhäuser aus dem frühen 20. Jahrhundert in dieser Stadt.
Das Haus wurde 1903 von Architekt Karl Paržik für den Anwalt Nikola Mandić gebaut und diente später als Residenz des britischen Botschafters. In der Folgezeit wurde es als Sitz des amerikanischen Konsulats genutzt.
Die Villa zeigt die Integration europäischer Architekturstile in die Stadtlandschaft Sarajevos während der österreichisch-ungarischen Verwaltungszeit.
Das Gebäude liegt in der Nähe der Musikakademie und ist Teil eines geschützten Komplexes mit weiteren historischen Wohnhäusern der gleichen Periode. Der Ort bietet sich zum Erkunden der gut erhaltenen Gründerzeitarchitektur in diesem Stadtviertel an.
Das Gebäude beherbergte bis 1992 das Olympische Museum von Bosnien und Herzegowina und wurde später während der Belagerung beschädigt. Diese Verbindung zur Sportgeschichte und zum Krieg macht es zu einem Ort mit mehreren Schichten in der jüngeren Vergangenheit.
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