Sylhet, Verwaltungszentrum im Bezirk Sylhet, Bangladesch
Sylhet liegt am Ufer des Surma-Flusses im Nordosten von Bangladesch und ist von sanften Hügeln und grünen Teeplantagen umgeben. Die Innenstadt erstreckt sich entlang der Flussufer und zeigt eine Mischung aus niedrigen Wohnhäusern, Märkten und modernen Geschäftsvierteln, während weiter außerhalb Felder mit Gasbohrungen und Steinbrüchen das Landschaftsbild prägen.
Ein islamischer Missionar gründete hier im 14. Jahrhundert ein religiöses Zentrum, das Händler und Gläubige aus der gesamten Region anzog. Während der britischen Herrschaft entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Handelsplatz für Tee und andere Rohstoffe, die über den Fluss transportiert wurden.
Die Stadt gilt als spirituelles Zentrum für viele Muslime aus Südasien, die hierher reisen, um am Schrein eines Heiligen aus dem 14. Jahrhundert zu beten. In den Straßen hört man überall eine eigene Mundart, die sich deutlich vom Bengali unterscheidet, das im Rest des Landes gesprochen wird.
Ein internationaler Flughafen im Nordwesten verbindet die Stadt mit anderen Teilen des Landes und mit Zielen im Ausland. Mehrere Hochschulen bieten Studiengänge in verschiedenen Fachrichtungen an, und die meisten liegen in Gehweite vom Stadtzentrum entfernt.
Ein großer Teil der hier lebenden Familien pflegt enge Verbindungen zu Verwandten in Großbritannien, die regelmäßig Geld nach Hause schicken und so die lokale Wirtschaft unterstützen. Diese Beziehung zeigt sich auch im Stadtbild, wo moderne Geschäfte und Restaurants neben traditionellen Basaren stehen.
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