Bait ul-Mokarram, Nationalmoschee in Dhaka, Bangladesch
Die Baitul Mukarram ist eine Moschee in Dhaka, Bangladesch, mit mehreren Stockwerken und einem zentralen Gebetsraum unter einer weißen Kuppel. Weitere kleinere Kuppeln reihen sich entlang der Außenkanten und verleihen dem Bauwerk eine klare, weitläufige Form.
Der Architekt Abdulhusein M. Thariani legte die Pläne 1959 vor, und der Bau wurde 1968 abgeschlossen, während Bangladesch seine nationale Identität formte. Das Projekt entstand zu einer Zeit politischer Umbrüche und stellte ein Zeichen des religiösen und gesellschaftlichen Aufbruchs dar.
Die Gläubigen nutzen die Gebetshallen während der fünf täglichen Gebete sowie zu besonderen Anlässen wie dem Freitagsgebet, wenn die Versammlungen besonders groß werden. An religiösen Feiertagen wie Eid strömen Zehntausende Menschen hierher, um gemeinsam zu beten und sich auszutauschen, sodass die Anlage zu einem lebendigen Zentrum des Glaubens wird.
Die Anlage befindet sich im Zentrum von Dhaka und umfasst neben den Gebetsräumen auch eine Bibliothek sowie Unterrichtsräume für islamische Studien und Gemeinschaftsprogramme. Der Zugang ist außerhalb der Gebetszeiten meist unkompliziert möglich, doch während der Hauptzeiten kann es voll werden.
Die Architektur verbindet Elemente der Mogul-Tradition mit modernen Entwurfsprinzipien, wobei Gärten rund um das Gebäude helfen, die Luftzirkulation auf natürliche Weise zu unterstützen. Dieser Ansatz sorgt dafür, dass die Innenräume trotz der Hitze erträglich bleiben und gleichzeitig das grüne Umfeld zur Ruhe einlädt.
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