Jamuna, Großes Flusssystem in Zentral-Bangladesch
Der Jamuna ist ein großer Fluss in Zentralbangladesh und kann in der Monsunzeit bis zu 13 Kilometer breit werden. Sein Bett bildet ein komplexes Netzwerk aus Kanälen und wandernden Sandbänken, den sogenannten Chars.
Ein großes Erdbeben im Jahr 1762 verursachte tektonische Verschiebungen, die den Kurs des Brahmaputra-Flusses veränderten. Diese geologische Umwälzung führte dazu, dass der Fluss seinen jetzigen Weg durch den Jamuna-Kanal nahm.
Der Fluss ernährt Fischergemeinden, die an seinen Ufern leben und überlieferte Fangmethoden anwenden, die Familien seit vielen Generationen weitergeben. Diese traditionelle Lebensweise prägt das tägliche Leben der Menschen in der Region.
Die erste Straßenbrücke über den Fluss, die Jamuna Multi-purpose Bridge, wurde 1996 fertiggestellt und verbindet Dhaka direkt mit Nordmitglied Bangladesch. Besucher sollten sich auf stark wechselnde Wasserstände vorbereiten, besonders während der Monsunzeit.
Die Sandbänke des Flusses verschieben sich ständig durch Erosion und Ablagerung und schaffen neue Landformen, die regelmäßig zu Besitzbeschränkungen unter angrenzenden Gemeinden führen. Diese andauernde geografische Veränderung macht den Fluss zu einer ständig sich verändernden Landschaft.
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