Khulna, Hafenstadt im Südwesten von Bangladesch
Khulna ist eine Hafenstadt in Südwestbangladesh, die sich entlang der Flüsse Bhairab und Rupsha erstreckt. Die flache Überschwemmungslandschaft beherbergt Werften, Industrieanlagen und Geschäftsviertel, die von Wasserstraßen durchzogen sind.
Der Ort erhielt 1884 den Status einer Gemeinde und entwickelte sich von einem Handelsposten zu einem Zentrum der Region. Die Eisenbahnverbindungen im frühen 20. Jahrhundert brachten neue Industrien und verstärkten die Rolle als Verkehrsknotenpunkt.
Die Stadt dient als Tor zu den Sundarbans und ihre Bewohner haben eine lange Verbindung zur Flussfischerei und zum Handel mit Garnelen entwickelt. In den Vierteln am Wasser sind traditionelle Boote zu sehen, die weiterhin Waren zwischen den Dörfern transportieren.
Busse, Auto-Rikschas und Fahrrad-Rikschas verbinden die verschiedenen Stadtteile und ermöglichen den Zugang zu den Flusshäfen. Die N7-Autobahn führt nach Osten und verbindet die Stadt mit anderen Regionen Bangladeschs.
In der Nähe liegt ein Nationalpark mit den größten Mangrovenwäldern der Welt, in denen Bengalische Tiger leben. Viele Reisende nutzen die Stadt als Ausgangspunkt für mehrtägige Bootsfahrten in dieses geschützte Gebiet.
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