Lalmonirhat, Verwaltungsbezirk in der Rangpur Division, Bangladesch
Lalmonirhat ist ein Verwaltungsbezirk im Norden Bangladeschs an der Grenze zu Indien, durchflossen von den Flüssen Teesta und Dharla. Das Gebiet erstreckt sich über eine Fläche von etwa 1247 Quadratkilometern und umfasst mehrere städtische und ländliche Gemeinden mit unterschiedlichen topografischen Merkmalen.
Der Bezirk wurde 1984 als eigenständiger Verwaltungsbezirk gegründet und erhielt seinen Namen von einer Frau, die im 19. Jahrhundert Land für den Eisenbahnbau spendete. Diese Gründung markierte eine wichtige Verwaltungsreorganisation der nördlichen Region Bangladeschs.
Der Bezirk pflegt bengalische Traditionen durch Volksmusikaufführungen, darunter Meyeligeet und Palligeeti, während er muslimische und hinduistische Praktiken unterstützt.
Der Bezirk verfügt über zahlreiche Schulen und Bildungseinrichtungen, die es als eines der sieben alphabetisierungsfreien Bezirke Bangladeschs bekannt machen. Besucher sollten mit lokalen Verkehrsmitteln und einfachen Unterkünften rechnen, die in ländlichen Gegenden typischerweise vorhanden sind.
Der Bezirk beherbergt 33 Exklaven, darunter Dahagram und Angarpota, die über den Tin-Bigha-Korridor mit dem Festland verbunden sind. Diese geografische Besonderheit macht die Region zu einem ungewöhnlichen Beispiel für grenzüberschreitende Verwaltung in Südostasien.
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