Lalbag-Fort, Mogulfestung in Alt-Dhaka, Bangladesch
Lalbagh Fort ist eine Festungsanlage im alten Teil von Dhaka in Bangladesch, die nie vollständig fertiggestellt wurde. Sie erstreckt sich über mehrere Hektar und umfasst ein Mausoleum, eine Moschee mit drei Kuppeln, Wohnräume und Gärten.
Der Bau begann 1678 unter Prinz Muhammad Azam, Sohn des Mogulkaisers Aurangzeb, blieb aber unvollendet, als er nach Delhi abreiste. Gouverneur Shaista Khan versuchte die Arbeiten später fortzuführen, doch nach dem Tod seiner Tochter Bibi Pari wurde das Projekt aufgegeben.
Die persische Grabkammer enthält die Überreste von Bibi Pari, verziert mit Marmor, Steinarbeiten und farbigen Fliesen.
Die Anlage ist täglich außer sonntags geöffnet und liegt verkehrsgünstig im alten Stadtzentrum, erreichbar mit Rikschas oder Taxi. Der Rundgang dauert mindestens eine Stunde, und die schattigen Gartenwege bieten Schutz vor der Hitze.
Das Grabmal von Bibi Pari ist mit persischem Marmor, farbigen Kacheln und feiner Steinmetzarbeit ausgestattet, die auch heute noch gut erhalten sind. Ein großes Wasserbecken mit Stufen an den Ecken diente einst den Bewohnern zur Wasserspeicherung und zum Baden.
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