Panam City, Mittelalterliche Ruinen in Sonargaon, Bangladesch
Panam City ist eine alte Stadt in Bangladesch mit Reihen von zweistöckigen Backsteingebäuden entlang einer zentralen Straße. Die Strukturen verbinden architektonische Elemente aus kolonialer Zeit mit lokalen Baustilen und zeigen eine charakteristische Anordnung von Wohn- und Geschäftshäusern.
Die Stadt wurde im 16. Jahrhundert gegründet und entwickelte sich später zu einem wichtigen Zentrum für Baumwollhandel während der Zeit der Britischen Ostindien-Kompanie. Diese Periode prägte die architektonische Struktur und das Aussehen der Siedlung erheblich.
Die Gebäude zeigen aufwendige Verzierungen wie gusseiserne Gitter und Mosaikarbeiten, die den Wohlstand der früheren Hindu-Kaufleute widerspiegeln. Wer durch die Straßen geht, sieht überall Spuren dieser wohlhabenden Vergangenheit in den Details der Fassaden.
Der Ort ist am besten erreichbar mit dem Bus von Dhaka nach Mograpara, von wo aus eine kurze Fahrt mit dem Taxi zur Stätte führt. Es ist sinnvoll, früh am Tag anzukommen, um die Gebäude in besserem Licht zu sehen und Zeit zum Erkunden zu haben.
Viele der Häuser wurden in den 1960er Jahren verlassen, als die Bewohner das Land verließen, was dem Ort einen verlassenen Charakter gab. Diese plötzliche Entvölkerung hat die Strukturen in einem gefrorenen Zustand belassen, der die Leben früherer Zeiten widerspiegelt.
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