Madhupur-Nationalpark, Nationalpark im Bezirk Tangail, Bangladesch
Der Madhupur-Nationalpark ist ein Waldgebiet im Tangail-Distrikt nördlich von Dhaka, das aus sanften Hügeln, Tälern und dichten Baumbeständen besteht. Der Boden ist von einem Netz aus Pfaden durchzogen, und an tieferen Stellen sammelt sich nach Regen natürliches Wasser.
Der Wald wurde in den frühen 1960er Jahren als Schutzgebiet ausgewiesen und in den 1980er Jahren offiziell zum Nationalpark erklärt. Mit dieser Anerkennung wurden der Wald und seine Bewohner unter den Naturschutzgesetzen Bangladeschs formal geschützt.
Die Garo, eine indigene Gemeinschaft, leben seit Generationen im Wald und kennen seine Wege, Pflanzen und Jahreszeiten gut. Wer durch den Park geht, kann ihre kleinen Siedlungen am Waldrand entdecken und beobachten, wie der Wald Teil ihres Alltags bleibt.
Die Wege können während und nach der Regenzeit rutschig und schwer begehbar sein, daher ist die Trockenzeit die beste Zeit für einen Besuch. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in den Forstgästehäusern, die über die Forstverwaltung gebucht werden können.
Ein Großteil des Waldes wird von der Sal-Eiche dominiert, einem Baum, der so dicht wächst, dass sein Blätterdach den Boden das ganze Jahr über feucht hält. Diese gleichmäßige Feuchte gibt dem Waldboden eine weiche, moosartige Textur, die man beim Gehen spürt.
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