Namur, Verwaltungshauptstadt in Wallonien, Belgien
Namur ist die Hauptstadt der Wallonie am Zusammenfluss von Maas und Sambre mit einer Zitadelle auf einem steilen Felsen zwischen beiden Flüssen. Die Altstadt erstreckt sich unterhalb der Festung und zeigt schmale Gassen mit Backsteinhäusern, kleine Plätze und Brücken, die das linke und rechte Ufer verbinden.
Eine keltische Siedlung am Fluss entwickelte sich im zehnten Jahrhundert zur Grafschaft und wechselte später zwischen flandrischen und burgundischen Herrschern. Im siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert wurde die Festung mehrfach belagert und verändert, bevor sie im neunzehnten Jahrhundert an Bedeutung verlor.
Der Name leitet sich vom keltischen Wort für Biegung oder Kurve ab und verweist auf die Lage am Zusammenfluss zweier Flüsse. Heute sieht man entlang der Ufer Spaziergänger und Radfahrer, die die Uferwege nutzen, während in der Altstadt Cafés und Geschäfte das Straßenbild prägen.
Die Altstadt lässt sich zu Fuß erkunden, während die Zitadelle auf dem Hügel einen Aufstieg oder eine kurze Fahrt erfordert. Viele Museen und öffentliche Gebäude liegen in Gehweite voneinander, und die Uferpromenaden bieten ebene Wege für Spaziergänge.
Unter der Zitadelle verlaufen etwa 500 Meter Tunnel und Gänge, die Besucher begehen können. Diese unterirdischen Räume zeigen verschiedene Bauphasen der Festungsgeschichte und geben Einblick in frühere Verteidigungstechniken.
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