Hospice Saint-Gilles, Geschütztes Bürogebäude des kulturellen Erbes in Namur, Belgien.
Das Hospice Saint-Gilles ist ein geschütztes Herrenhaus in der Rue Notre-Dame, das sich durch symmetrische Fenster und eine sorgsam gestaltete Steinfront auszeichnet. Das Gebäude kombiniert Elemente aus verschiedenen Bauepochen und weist proportionierte Räume auf, die von seiner früheren Verwendung als Pflegeanstalt zeugen.
Der Bau entstand in der frühen 1700er Jahre als Anstalt zur Betreuung armer und kranker Menschen in Namur. Mit dem Jahr 1965 wandelte sich sein Zweck grundlegend um, als er zum Parlamentsgebäude der Wallonie wurde.
Das Gebäude trägt den Namen einer Heiligen und prägt das Straßenbild mit seiner klassischen Fassade, die vorbeigehende Passanten anzieht. Die Architektur erzählt von einer Zeit, in der solche Bauten das Zentrum der städtischen Gemeinschaft bildeten.
Das Gebäude liegt zentral in Namur und ist von außen einsehbar, aber Besucher sollten beachten, dass es als aktive Dienststelle streng kontrolliert wird. Der Zugang zu den Innenräumen ist nicht frei möglich, daher lohnt sich ein Blick auf die architektonischen Details von der Straße aus.
Archäologische Grabungen in den frühen 1990er Jahren brachten Überreste aus der Zeit zwischen 450 und 575 n.Chr. ans Licht und zeigen, dass dieser Ort seit weit über tausend Jahren besiedelt ist. Diese antiken Schichten liegen tief unter dem heute sichtbaren Gebäude und verbinden es mit den ältesten Schichten der Stadt.
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