Ardennen, Mittelgebirge im südlichen Belgien
Das Ardennengebiet erstreckt sich über drei Länder und umfasst bewaldete Hochebenen mit tief eingeschnittenen Flusstälern. Die Landschaft wechselt zwischen dichten Nadelwäldern, offenen Mooren und sanften Hügeln aus Sandstein und Schiefer.
Die Römer bauten hier Straßen, um ihre nördlichen Provinzen zu verbinden, und hinterließen Spuren in Form von Fundamenten und Münzen. Im Winter 1944 fand in diesen Wäldern eine der längsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs statt, die das Gebiet nachhaltig prägte.
Die Region ist bekannt für geräucherten Schinken und Wild aus den umliegenden Wäldern, das in den Restaurants zubereitet wird. In vielen Ortschaften stehen kleine Kirchen aus grauem Stein, die seit Jahrhunderten die Dörfer prägen.
Viele Wege sind breit und gut markiert, manche führen durch feuchte Abschnitte mit Holzstegen. Die Höhenunterschiede sind meist moderat, aber einige Täler erfordern steile Auf- und Abstiege.
In den Torfmooren wachsen fleischfressende Pflanzen, die Insekten fangen, um Nährstoffe zu gewinnen. Diese Moore entstanden über Tausende von Jahren in Senken, wo sich Wasser sammelte und organisches Material sich ablagerte.
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