Luxemburg, Großherzogtum in Westeuropa
Luxemburg ist ein Binnenstaat in Westeuropa, umgeben von Deutschland, Frankreich und Belgien, der sich über 2595 Quadratkilometer erstreckt und hügelige Landschaften, dichte Wälder sowie Flusstäler umfasst. Das Gelände fällt vom nördlichen Ösling-Plateau, das Höhen bis zu 560 Meter erreicht, hinab zu den niedrigeren Gutland-Ebenen im Süden ab, wo Mosel, Sauer und Alzette fließen.
Graf Siegfried erwarb 963 eine römische Festung namens Lucilinburhuc und legte damit den Grundstein für ein mittelalterliches Schloss und die spätere Herrscherdynastie. Nach Jahrhunderten burgundischer, spanischer und französischer Herrschaft entstand 1815 beim Wiener Kongress ein unabhängiges Großherzogtum, das 1867 seine Befestigungen aufgab und dauernde Neutralität erklärte.
Der Name stammt von der frühmittelalterlichen Burg Lucilinburhuc ab, was kleines Schloss bedeutet. Heute lebt hier eine mehrsprachige Bevölkerung, die im Alltag zwischen Luxemburgisch, Französisch und Deutsch wechselt, während Straßenschilder und amtliche Dokumente oft alle drei Sprachen verwenden.
Die Währung ist der Euro, und alle öffentlichen Verkehrsmittel im ganzen Land sind kostenfrei nutzbar. Reisende aus dem Schengen-Raum können ohne Grenzkontrollen einreisen, während der Flughafen Findel Verbindungen zu europäischen Hauptstädten bietet und Bahnlinien nach Brüssel, Paris und Koblenz führen.
Über 44000 Menschen pendeln täglich aus den Nachbarländern zur Arbeit ein, wodurch die Tagesbevölkerung deutlich ansteigt. Das Land beherbergt mehrere Institutionen der Europäischen Union, darunter den Gerichtshof, den Rechnungshof und Teile des Europäischen Parlaments.
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