Giele Botter, Naturschutzgebiet im Kanton Esch-sur-Alzette, Luxemburg
Die Giele Botter ist ein Naturschutzgebiet in der Region Minette mit mehreren Wanderwegen, die verschiedene Höhenunterschiede und Waldlandschaften durchqueren. Das Gelände verbindet sanfte Hügel mit offenen Flächen, auf denen die Natur nach jahrzehntelanger Industrienutzung zurückgekehrt ist.
Das Gebiet war bis 1977 ein Eisenerzabbaugelande mit offenen Gruben, die die Landschaft praegten. Nach der Stilllegung erhielt es 1991 den Status eines Naturschutzgebiets und wurde dadurch gesetzlich geschuetzt.
Das Reservat verbindet sich mit dem Bahnhof Fond-de-Gras, wo Besucher das Industrieerbe durch erhaltene Bergbaustrukturen und Dampfzüge erleben.
Das Gelande ist mit dem Auto erreichbar; ein Parkplatz befindet sich etwa einen Kilometer von Fond-de-Gras in Richtung Niederkorn. Die Wanderwege haben unterschiedliche Lange und Schwierigkeit, weshalb Besucher je nach Kondition wahlen koennen.
Das Gelande beherbergt 19 Orchideenarten, darunter die seltene Rote Nieswurz und haufigere Bienenorchideen. Diesen Artenreichtum verdankt das Gebiet den speziellen Bodenbedingungen, die durch den früheren Bergbau entstanden sind.
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