Waterloo, Gemeinde im Wallonisch-Brabant, Belgien
Waterloo ist eine Gemeinde südlich von Brüssel im wallonischen Brabant, die aus sechs Ortsteilen besteht und von Wohnvierteln, Geschäften und Grünflächen geprägt ist. Die Bebauung reicht von älteren Dorfkernen bis zu neueren Siedlungen, durchzogen von ruhigen Straßen und einzelnen Verkehrsachsen.
Die Gegend war im 18. Jahrhundert eine ländliche Streusiedlung, bis die Schlacht von 1815 den Ort europaweit bekannt machte. Im 19. und 20. Jahrhundert wuchs die Gemeinde durch Zuzug und Eingemeindungen zu einer Wohngemeinde im Speckgürtel der Hauptstadt.
Der Ort trägt seinen Namen nach einem Gehöft, das an einem ehemaligen Wasserlauf lag und später zum Dorfkern wurde. Besucher sehen heute Gedenkstätten und Museen, die an die militärischen Ereignisse des frühen 19. Jahrhunderts erinnern und von Reisegruppen aus ganz Europa aufgesucht werden.
Der Ortskern liegt an der Hauptstraße, die von Brüssel nach Süden führt, und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Für die Besichtigung der Gedenkstätten und des Hügels sollte man mehrere Stunden einplanen und bequemes Schuhwerk mitbringen.
In einem alten Gasthaus am Ortsrand kann man noch die Räume sehen, in denen Offiziere der alliierten Armeen die Nacht vor der Schlacht verbrachten. Das Gebäude dient heute als kleines Museum und zeigt zeitgenössische Möbel und Karten aus der Epoche.
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