Kemmelberg, Hügel in Heuvelland, Belgien.
Der Kemmelberg ist ein Hügel in Heuvelland mit einer Höhe von 154 Metern und ist die höchste Erhebung in Westflandern. Ein Vermessungszeichen der Militärgeografischen Institute markiert den Gipfel, und ein Belvedere-Turm bietet kostenlose Aussichtsmöglichkeiten über die Umgebung.
Im Ersten Weltkrieg war das Gelände ein strategischer Punkt zur Artillerie-Beobachtung, bis es die Deutschen im April 1918 mit Giftgas angriffen und eroberten. Der Hügel wechselte mehrmals die Hände und war Schauplatz schwerer Kämpfe zwischen den Armeen.
Das Denkmal auf dem Gipfel zeigt eine Statue der römischen Siegesgöttin und erinnert an französische Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg. Der Ort ist für Besucher heute ein Platz der Erinnerung an die Kämpfe, die sich hier abspielten.
Mehrere Wanderwege und Radstrecken durchziehen das Gebiet und ermöglichen es Besuchern, den Hügel von verschiedenen Routen aus zu erkunden. Der freie Zugang zur Aussichtsplattform macht einen Besuch zu jeder Tageszeit möglich, besonders bei klarem Wetter zum Ausblick.
Das Sandstein-Gestein entstand schon vor Millionen Jahren in der Miozän-Zeit, als oxydierte Sandablagerungen sich verfestigten, nachdem sich das Meer nach Norden zurückgezogen hatte. Diese uralte geologische Geschichte ist heute noch in der Zusammensetzung des Berges sichtbar.
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