Louvain-la-Neuve, Universitätsstadt in Wallonisch-Brabant, Belgien
Louvain-la-Neuve ist eine geplante Stadt in der Wallonischen Brabant, die unter der Erde ein großes Straßennetz für Fahrzeuge verbirgt. Die gesamte Oberfläche bleibt Fußgängern und Radfahrern vorbehalten, was den Ort besonders verkehrsfrei macht.
Die Stadt entstand 1972, als die Katholische Universität Leuven sich wegen sprachlicher Spannungen in französisch- und niederländischsprachige Institutionen aufteilt. Diese Trennung führte zur Gründung des Ortes als völlig neues Universitätszentrum.
Das Hergé-Museum zeigt Originalzeichnungen und Dokumente des Tintin-Schöpfers, während das Musée L wissenschaftliche Artefakte und Kunstsammlungen präsentiert. Diese Museen prägen das kulturelle Leben des Ortes und ziehen Besucher an, die sich für Kunst und Wissenschaft interessieren.
Der Bahnhof verbindet die Stadt mit Brüssel und anderen belgischen Großstädten über regelmäßige Zugverbindungen. Das unterirdische Parkhaus ermöglicht einfache Ankunft mit dem Auto, auch wenn die Oberfläche autofrei bleibt.
Etwa die Hälfte der Einwohner sind Universitätsstudenten, was diesen Ort zur jüngsten Bevölkerung des Landes macht. Diese studentische Präsenz prägt das tägliche Leben und den Charakter des Ortes deutlich.
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