Hoboken, Stadtbezirk von Antwerpen in Belgien
Hoboken ist ein Stadtteil von Antwerpen entlang der Schelde mit einer Mischung aus historischen und modernen Gebäuden. Der Ort zeigt eine Entwicklung vom ländlichen Dorf im Mittelalter über ein Industriezentrum des 19. Jahrhunderts bis zur heutigen Wohn- und Gewerberegion mit erhaltenen Einzelgebäuden wie dem Meerlenhof-Anwesen.
Das Gebiet war seit mindestens 1135 besiedelt und war ursprünglich ein kleines Dorf mit ländlichen Wurzeln, bevor es im 19. Jahrhundert zum Industriezentrum wurde, insbesondere mit dem Bau der Cockerill-Werft. Im Jahr 1983 wurde Hoboken administrativ mit Antwerpen fusioniert, nachdem es über 200 Jahre als eigenständige Gemeinde bestanden hatte.
Sint-Jozefkerk wurde in den frühen 1900er Jahren für Arbeiter erbaut und zeigt die Verbindung zwischen Religion und Arbeiterleben im Viertel. Das Kirchenschiff hat eine besondere Holzdecke, die wie ein Schiffsrumpf aussieht, und spiegelt die maritime Geschichte Hobokens wider.
Hoboken ist durch Straßenbahnen, Busse und Fähren gut erreichbar und bietet einfache Verbindungen ins Zentrum von Antwerpen. Der Stadtteil hat verschiedene Unterkunftsoptionen und ist ein gutes Ausgangslager für Besucher, die die Stadt erkunden möchten.
Der Name Hoboken stammt vom alten niederländischen Wort 'Hoge Beuken', was 'hohe Buchen' bedeutet und auf die dicht bewaldete Natur des Gebiets hinweist. Eine gleichnamige Stadt in New Jersey verdankt ihre Gründung zum Teil frühen flämischen Siedlern aus dieser Gegend, die im 17. Jahrhundert nach Amerika auswanderten.
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