Gruuthusemuseum, Historisches Museum in Brügge, Belgien
Das Gruuthusemuseum ist ein Geschichte- und Kunstmuseum in einem restaurierten gotischen Palast mit mehreren Ausstellungsräumen. Die Sammlungen umfassen mittelalterliche Kunstwerke, flämische Tapisserien, Skulpturen, Keramik und andere Objekte des Handwerks und der Künste aus vielen Jahrhunderten.
Der Palast entstand im 13. Jahrhundert und erhielt seine heutige Gestalt im 15. Jahrhundert, als Louis de Gruuthuse ihn umbaute. Das Gebäude wurde 1876 zum Museum und bewahrt seitdem die Geschichte dieser Zeit.
Das Museum zeigt das alltägliche Leben wohlhabender Bürger durch Möbel, Spitzen, Waffen und Musikinstrumente aus verschiedenen Epochen. Diese Sammlungen geben Einblick in die Handwerkstradition und den Geschmack der Kaufleute, die Brügge reich machten.
Das Gelände ist leicht zugänglich und man kann sich ohne Eile von Raum zu Raum bewegen, um die verschiedenen Sammlungen zu entdecken. Es empfiehlt sich, mindestens einige Stunden für einen angenehmen Besuch einzuplanen.
Ein privates Gebetszimmer im Palast verbindet ihn mit der Liebfrauenkirche nebenan und bietet Ausblicke auf gotische Architektur. Von diesem verborgenen Ort aus sehen Besucher auch eine der meistfotografierten Brücken der Stadt.
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