Poilvache Castle, Mittelalterliche Burgruine auf Kalksteinfelsen in Yvoir, Belgien
Poilvache Castle sind Ruinen einer Befestigung, die sich uber Kalksteinfelsen hochstrecken und mehr als 300 Meter lang entlang einer Felsvorsprung uber der Maas hinziehen. Die sichtbaren Mauern und Wehrgange stammen aus der mittelalterlichen Bauzeit und zeigen die defensive Architektur jener Epoche.
Die Burg wurde 1214 errichtet, um Luxemburger Gebiete zu kontrollieren und spielte lange eine wichtige Rolle in der regionalen Politik. Im Jahr 1430 wurde sie durch Krafte aus Luettich und Dinant endgultig zerstort und danach nicht wiederaufgebaut.
Die Burg prägte das wirtschaftliche Leben der Region durch ihre eigene Münzprägung, die als Zeichen ihrer Macht weit verbreitet war. Besucher können heute noch die Spuren dieser Bedeutung in den Strukturen des Ortes erkennen.
Besuchende erreichen die Ruinen uber einen Wanderweg von etwa 3 Kilometern ab dem Dorf Houx, wobei rote und blaue Markierungen den Weg zeigen. Der Pfad steigt entlang des Kalksteinhugels an und erfordert gutes Schuhwerk, besonders bei feuchtem Wetter.
Eine letzte Belagerung der Burg endete mit einem unerwarteten Trick: Soldaten nutzten Kuhhäute als Verkleidung, um in die Festung einzudringen. Dieser ungewöhnliche Angriff führte zur Übergabe und anschließenden Zerstörung.
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