Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss, Beratungsgremium der Europäischen Union in der Rue Belliard, Brüssel, Belgien.
Das Europäische Wirtschafts- und Sozialkomitee ist eine Beratungsorganisation der Europäischen Union, die sich im Gebäude Jacques Delors an der Rue de Belliard in Brüssel befindet. Etwa 329 Mitglieder aus verschiedenen europäischen Ländern treffen sich hier, um Stellungnahmen zu wirtschaftlichen und sozialen Fragen zu verfassen, die dann das Europäische Parlament und den Rat beeinflussen.
Das Komitee wurde 1957 durch den Vertrag von Rom gegründet, um einen formalen Kanal zwischen den europäischen Institutionen und Organisationen der Zivilgesellschaft in den Mitgliedstaaten zu schaffen. Diese Ursprungsidee hat sich erhalten, auch wenn sich die europäische Integration seitdem erheblich erweitert hat.
Das Komitee bringt Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Vertreter der Zivilgesellschaft zusammen, um europäische Themen aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Diese dreifache Zusammensetzung spiegelt die wichtigsten Interessengruppen wider, die vom europäischen Handeln betroffen sind.
Das Komitee tagt neunmal pro Jahr und fasst Entscheidungen durch Abstimmung der Mitglieder, um Meinungen zu europäischen Themen abzugeben. Die Arbeit des Komitees ist öffentlich zugänglich, und Besucher können sich über die aktuellen Sitzungen und laufenden Diskussionen informieren.
Das Komitee betreibt spezialisierte Beobachtungsstellen, die europäische Strategien überwachen und Rückmeldungen direkt aus der Perspektive der Zivilgesellschaft liefern. Diese Observatorien ermöglichen es der Organisation, kontinuierlich auf neue Entwicklungen und Bedürfnisse in Europa hinzuweisen.
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