Tenbosse, Bergpass in Brakel, Belgien
Der Tenbosse ist ein Bergpass bei Brakel in Ostflandern, der sich über etwa 200 Meter Länge durch hügeliges Gelände zieht. Die Strecke weist eine Steigung von etwa 13 bis 14 Prozent auf und überwindet dabei eine Höhendifferenz von rund 27 Metern.
Die Tenbossestraat war ein schmaler Fußweg mit wenigen Gebäuden, bis sie 1925 verbreitert wurde. Als Anstieg der Flandern-Rundfahrt ist der Tenbosse erst seit 1997 anerkannt, nachdem Johan Museeuw dort seine ersten beiden Siege aufgebaut hatte. 1998 attackierte Museeuw erneut am Tenbosse, distanzierte Peter Van Petegem und fuhr allein nach Meerbeke zu seinem dritten und letzten Flandernsieg. Nach der Verlegung des Ziels nach Oudenaarde 2012 fiel der Anstieg aus dem Parcours und kehrte 2017 zurück.
Der Anstieg ist die Tenbossestraat, eine Straße in Nederbrakel mit Reihenhäusern aus dem 20. Jahrhundert, die 1925 aus einem schmalen Fußweg verbreitert wurde. Links der Straße wird über der Menge eine gelbe Fahne mit schwarzem Löwen gehalten, das Wappen Flanderns; die Strecke führt hier vorbei, bevor Muur van Geraardsbergen und Bosberg folgen.
Die Steigung ist die Tenbossestraat, die vom Zentrum Nederbrakels nach Südosten führt, in Verlängerung der Stationsstraat, und sich vom Tal der Zwalmbeek entfernt. Es ist eine asphaltierte Straße von 450 Metern Länge bei durchschnittlich 6,9 Prozent, 1925 verbreitert und heute vor allem von Reihenhäusern des 20. Jahrhunderts gesäumt. Bei Rennen stehen Zuschauer hinter Metallabsperrungen an beiden Seiten, sodass die Fahrer in der Mitte der gewölbten Fahrbahn bleiben.
Die Tenbossestraat wurde 1925 verbreitert und ist heute vor allem von Reihenhäusern des 20. Jahrhunderts gesäumt. Der Anstieg ist 450 Meter lang bei durchschnittlich 6,9 Prozent und zählt zu den wenigen städtischen Anstiegen der Flandern-Rundfahrt. Er liegt zudem auf den Freizeitrouten LF Vlaanderenroute und LF Heuvelroute.
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