Livierenbos, Naturgebiet in Brakel und Flobecq, Belgien.
Livierenbos ist ein Buchenwald an der Sprachgrenze zwischen Brakel und Flobecq mit steilen Talhängen und tief eingeschnittenen Bachtälern. In ihm entspringen der Dorenbosbeek und der Verrebeek, und er gehört zum Waldgürtel der Flämischen Ardennen und des Pays des Collines.
Der Name 'Bois de la Louvière' stammt aus einer Zeit, als Wölfe in dieser Region lebten und erst im 17. Jahrhundert verschwanden. Das Waldgebiet hat sich seitdem zu einem wichtigen Ökosystem in der Grenzregion entwickelt.
Der Name Bois de la Louvière, oder Livierenbos, stammt von einem romanischen Wort für eine Wolfshöhle, das an die hier bis ins 17. Jahrhundert beobachteten Wölfe erinnert, die damals gejagt wurden. Der Wald war zudem für seine großen Mengen an Heilkräutern bekannt. Die Kapel van Crépion steht am Waldrand, die Chapelle Sainte-Anne ganz in der Nähe.
Das Gelände kann über mehrere markierte Wege erforscht werden, darunter der Tweebossenpad und die Taalgrenswandelroute T6. Die Wege sind gut gekennzeichnet und führen durch verschiedene Teile des Waldes mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
Der Wolf von 2017 wurde genau an der Grenze zwischen Brakel und Vloesberg registriert, bekannt wurde die Sichtung erst 2023. Es war der erste bestätigte Wolf in Flandern. Die Route des Tieres lässt sich auf dem Livierenbos-Wolfsweg nachgehen, einem der markierten Wanderwege durch den Wald.
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