Ninove, Gemeinde in Ostflandern, Belgien
Ninove ist eine Stadt im Osten Flanderns, die sich entlang des Flusses Dender erstreckt und sowohl bebaute Stadtteile als auch ländliche Gebiete umfasst. Das Gemeindegebiet verbindet urbanere Zentren mit ausgedehnten grünen Flächen und Feldern der umliegenden Landschaft.
Die Siedlung entstand bereits in römischer Zeit und entwickelte sich vom Namen Neonifus im 9. Jahrhundert zu einer befestigten Stadt entlang von Handelswegen. Mönche gründeten 1137 eine Abtei, die die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Region vorantrieb.
Die Abtei der Heiligen Cornelius und Cyprian prägt das Gesicht der Stadt mit ihrer religiösen Architektur und ihrer Rolle als Zentrum für Gemeinschaftsleben. Auch heute noch können Besucher diese spirituelle Verbindung in der Gestaltung des Ortsbildes spüren.
Die Stadt liegt strategisch zwischen den größeren Zentren Brüssel, Gent und Antwerpen, mit guten Zugverbindungen und Buslinien zu allen drei. Die beste Zeit zum Besuchen ist während der Frühjahrs- und Herbstmonate, wenn das Wetter angenehm ist und größere Menschenmengen ausbleiben.
Die Bewohner erhielten den Spitznamen 'Wortelmannen' von einer überlieferten Geschichte, wonach sie während einer Belagerung eine Mohrrübe zum Sichern des Stadttores verwendeten. Diese humorvolle Legende zeigt die erfindungsreiche Natur und den lokalen Humor der Bevölkerung.
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