Kasteel van Ardooie, Klassizistisches Schloss in Ardooie, Belgien.
Das Kasteel van Ardooie ist ein hellgelber, mehrgeschossiger klassizistischer Bau mit symmetrischer Fassade. Sein Mittelteil wird von einem großen halbkreisförmigen Giebel mit Reliefschmuck über dem Obergeschoss bekrönt. Hohe rechteckige Fenster sind in vertikalen Achsen angeordnet, im Erdgeschoss als Glastüren, und das dunkle Walmdach trägt kleine Gauben und schlanke Schornsteine.
Viscount Theodoor de Jonghe erwarb das Anwesen 1773 und ließ zwischen 1780 und 1781 ein neues Schloss als Sommerresidenz bauen. Die Architektur entstand unter dem Einfluss des Klassizismus, der zu dieser Zeit in Europa vorherrschte.
Das Schloss ist privat und nicht öffentlich zugänglich, sein Inneres kann nicht besichtigt werden. Der Name de Jonghe d'Ardoye erinnert an die Herren von Ardooie, die hier wohnten, und an den früheren Namen Kasteel de Jonghe d'Ardoye. Der angrenzende Provinzdomäne 't Veld, 1981 vom letzten Herrn verkauft, ist seit 1982 öffentlich und Treffpunkt lokaler Radrouten wie der Ardooise Veldroute und der Weverijroute.
Das Schloss und sein 28 Hektar großes Gelände sind privat und nicht öffentlich zugänglich; die angrenzende Provinzdomäne 't Veld mit 44 Hektar, drei Teichen, davon einer als Angelteich, ist seit 1982 für die Öffentlichkeit offen. Ihre Wege verbinden sich mit lokalen Radrouten wie der Ardooise Veldroute und der Weverijroute. Das Café mit Spielplatz heißt „Keunepupe“.
Das Schloss wurde 1794 während der Französischen Revolution sowie in beiden Weltkriegen schwer beschädigt, behielt aber seine Form aus dem späten 18. Jahrhundert. 1981 verkaufte es der letzte Herr de Jonghe d'Ardoye; ein großer Teil des Parks ging an die Provinz Westflandern und ist seit 1982 als Provinzialdomäne 't Veld öffentlich.
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