Voeren, Verwaltungsbezirk in der Provinz Limburg, Belgien
Voeren ist eine Gemeinde in Ostbelgien, die sich über sechs Dörfer verteilt und zwischen den Niederlanden und der Provinz Lüttich liegt. Die Landschaft wird durch Hügel, Ackerland und das Tal der Vur geprägt.
Das Gebiet gehörte einst zur Grafschaft Dalhem und dem Herzogtum Limburg und erlebte Übergänge unter burgundischer und habsburgischer Herrschaft bis zur französischen Besetzung 1794. Die moderne Verwaltung wurde später von der Provinz Lüttich zur Provinz Limburg verlagert.
Die Bevölkerung spricht Niederländisch, Französisch und limburgische Dialekte, was die sprachliche Vielfalt dieser Grenzregion widerspiegelt. Diese Mehrsprachigkeit prägt den täglichen Umgang und die lokalen Traditionen nachhaltig.
Das Gebiet lässt sich am besten mit dem Auto erkundigen, da die Dörfer über Landstraßen verbunden sind. Die nächsten größeren Städte wie Tongeren und Maastricht sind über regionale Straßen erreichbar.
Voeren teilt mit den Niederlanden eine besondere Grenzlage, die zu einer einzigartigen Mischung aus belgischer und niederländischer Einflüsse führt. Diese Position hat die lokale Kultur, Sprache und täglichen Gewohnheiten tiefgreifend geprägt.
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