Abattoir, Geschütztes Industriedenkmal im Stadtteil Cureghem, Brüssel, Belgien.
Das Abattoir ist ein denkmalgeschütztes Industriegebäude aus Eisen und Glas im Brüsseler Stadtteil Anderlecht, das heute als Markt und Gewerbezentrum genutzt wird. Es besteht aus mehreren miteinander verbundenen Hallen, in denen Fleischer, Fischhändler und andere Lebensmittelspezialisten neben einem regulären Wochenmarkt betreiben.
Das Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts als städtischer Schlachthof errichtet und diente Jahrzehnte lang der Fleischversorgung der Stadt. Im Laufe des 20. Jahrhunderts verlor es seine ursprüngliche Funktion und wurde schrittweise in einen Markt umgewandelt, wobei die Industriestruktur erhalten blieb.
Der Name "Abattoir" ist das französische Wort für Schlachthof und erinnert noch heute an die ursprüngliche Funktion des Gebäudes, obwohl die meisten Besucher heute zum Einkaufen kommen. An den Markttagen mischt sich das Publikum aus Köchen, Händlern und Privatpersonen, die frische Waren aus dem gesamten Stadtgebiet suchen.
Das Gelände ist gut mit der U-Bahn erreichbar, da sich eine Haltestelle in unmittelbarer Nähe befindet, und es gibt mehrere Zugänge von verschiedenen Straßen. Der Markt findet hauptsächlich am Wochenende statt, daher empfiehlt es sich, früh am Morgen zu kommen, um das größte Angebot zu finden.
Der Abschnitt namens Foodmet beherbergt eine ungewöhnliche Konzentration von spezialisierten Fleischern und einen eigenen Fischmarkt unter einem Dach. Viele der dort ansässigen Händler beliefern gleichzeitig Restaurants und Privatpersonen, was dem Ort einen ganz anderen Rhythmus als einem gewöhnlichen Supermarkt gibt.
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