Lac de la Vierre, Stausee in Belgien
Der Lac de la Vierre ist ein künstliches Staubecken in der Region Ciney, das durch Flutung von etwa 25 Hektar Land entstanden ist. Das Wasser wird durch eine unterirdische Leitung gespeist, die zwei Flüsse miteinander verbindet und unter der Semois hindurchführt.
Der Bau des Staubeckens begann 1963 und dauerte zwei Jahre, wobei eine 827 Meter lange unterirdische Galerie gesprengt wurde. Das Projekt entstand, um Wasserkraft zur Stromerzeugung zu nutzen und schuf gleichzeitig einen neuen Erholungsraum für die Region.
Der See ist nach der Vierre benannt, einem der Flüsse, die sein Wasser speisen. Die Ufer sind heute Treffpunkt für Angler und Spaziergänger, die hier Zeit in der Natur verbringen.
Der See ist leicht zu Fuß erreichbar, mit Wanderwegen rund um die Ufer, die gemütliche Spaziergänge ermöglichen. Besucher sollten gutes Schuhwerk mitbringen und auf wechselhaftes Wetter vorbereitet sein, besonders wenn sie in den frühen Morgen- oder Abendstunden kommen.
Das Wasser wird durch eine unterirdische Leitung gespeist, die zwei separate Flüsse verbindet und unter einem dritten Fluss hindurchführt, ein ausgefeiltes technisches System aus den 1960er Jahren. Diese verborgene Infrastruktur ermöglicht es dem See, während Trockenperioden eine konstante Wassermenge zu halten.
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