Château de Tassigny, Schloss aus dem 16. Jahrhundert in Sapogne-sur-Marche, Frankreich.
Das Château de Tassigny ist ein Schloss aus dem 16. Jahrhundert mit vier quadratischen Türmen an den Ecken eines rechteckigen Grundrisses, wobei die Wohnräume an den nordwestlichen und südwestlichen Mauern angebaut sind. Die Struktur bildet ein charakteristisches L-förmiges Layout mit dieser Turmkonfiguration.
Das Schloss wurde an der Stelle einer mittelalterlichen Festung errichtet, die von den Burgundern zerstört wurde und von der nur Fundamente übrig blieben. Der Neubau folgte dem Ende dieser früheren Befestigung.
Die Kapelle im Ostturm des Schlosses zeigt gotische Gewölbe und wird von einer besonderen Dachlaterne gekrönt, die man deutlich von außen sieht.
Das Monument steht in der Nähe der französisch-belgischen Grenze und ist von der Straße D44 aus sichtbar, die zum Kloster Orval führt. Der Standort macht es zu einem möglichen Haltepunkt bei einer Route in dieser Grenzregion.
Acht gemeißelte Säulen und ihre Tore bilden bemerkenswerte Außenelemente des Schlosses und wurden 1991 unter Denkmalschutz gestellt. Diese skulpturierten Pfeiler sind Details, die viele Besucher beim ersten Blick übersehen.
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