Trappistenabtei Achel, Trappistenkloster in Hamont-Achel, Belgien.
Achel Abbey ist ein Trappistenkoster, das sich über belgisches und niederländisches Gebiet erstreckt und traditionelle Gebäude in Wald- und Heidelandschaft mit dem Warmbeek-Fluss umgeben bietet. Der Komplex zeigt die charakteristische Anordnung einer Klosteranlage mit Hauptgebäuden, Nebenbauten und angrenzendem Ackerland.
Die Gründung geht auf 1686 zurück, als Petrus van Eijnatten eine Eremitengemeinschaft etablierte, die sich später zu einer Trappistenabtei entwickelte. Der entscheidende Umwandlungsprozess kam 1846 durch Mönche der Abtei Westmalle, die die Gemeinschaft reorganisierten.
Der Ort war jahrhundertelang ein Zentrum für Handwerk und Landwirtschaft, wo die Mönche ihre tägliche Arbeit mit spirituellem Leben verbanden. Besucher können heute noch sehen, wie dieser Rhythmus das Leben hier prägt, von den Feldern bis zu den Werkstätten.
Das Gelände ist für Besucher zugänglich und beherbergt eine Brasserie, die regionale Gerichte und Biere serviert. Es ist hilfreich, sich auf unebenes Terrain und wechselndes Wetter vorzubereiten, da die Gegend Wald und offene Felder kombiniert.
Das Klostergelände wurde während des Ersten Weltkriegs aufgeteilt, da die Grenze zwischen besetztem Belgien und neutralen Niederlanden direkt über das Grundstück verlief. Diese geografische Besonderheit prägte die Geschichte und ermöglichte beiden Nationen unterschiedliche Kontrolle über verschiedene Teile der Anlage.
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