Via Belgica, Römische Straße von Bavay nach Köln, Hennegau und Nordrhein-Westfalen.
Die Via Belgica ist eine antike römische Straße, die sich über etwa 235 Kilometer durch heutige belgische und deutsche Gebiete erstreckt und Bavay mit Köln verbindet. Das Bauwerk folgt dem unebenen Gelände der Region und weist an mehreren Stellen noch heute erkennbare Überreste und Erhebungen auf.
Die Straße wurde zwischen 19 und 15 vor Christus erbaut und war eine der sieben großen Transportrouten des Römischen Reiches. Sie diente Jahrhunderte lang als wichtige Verbindung für Handel und Truppenbewegungen in dieser Region.
Die Straße trug den Namen Chaussée Brunehaut und war bekannt für ihre solide Konstruktion mit Kiesschichten und Entwässerungsgräben. Einheimische nutzten diesen Weg über Jahrhunderte hinweg und verankerten ihn in der lokalen Identität.
Heutzutage können Besucher Abschnitte der antiken Route über Rad- und Wanderwege erkunden, die dem ursprünglichen römischen Verlauf folgen. Es ist ratsam, geeignetes Schuhwerk zu tragen und sich informieren, welche Segmente am besten erhalten und am leichtesten zugänglich sind.
Die Straße erscheint in zwei wichtigen römischen Dokumenten: der Tabula Peutingeriana und den Antoninischen Itinerarien, die das Straßennetz des Reiches dokumentierten. Diese Erwähnungen zeigen ihre Bedeutung als überregionale Verbindung für die antike Welt.
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