Oudsberg, Naturschutzgebiet in Meeuwen-Gruitrode, Belgien
Der Oudsberg ist die größte und höchste offene Wanderdüne Flanderns und ragt im Gruitroderbos rund 30 Meter über das Kempener Plateau. Der Sand ist weiter in Bewegung: Die Düne erreichte einst 95 Meter und zählte zu den höchsten Kuppen Limburgs, verlor in den letzten Jahrzehnten aber mindestens 7 Meter, weil die Kuppen verwehen.
Ihre heutige Form erhielt die Oudsberg in zwei Phasen: durch Sandverwehungen im Weichselien, der letzten Eiszeit vor rund 11.000 Jahren, dann durch mittelalterliche Übernutzung, die nur Heide übrig ließ, und durch Schafüberweidung, die den Sand erneut in Bewegung brachte. Seit 1998 ist sie flämisches Naturschutzgebiet auf dem Gebiet von Meeuwen-Gruitrode und gab der Fusionsgemeinde Oudsbergen ihren Namen.
Die Düne gab der fusionierten Gemeinde Oudsbergen, entstanden aus Meeuwen-Gruitrode und Opglabbeek, ihren Namen. Die Infotafel vor Ort beginnt mit „Welkom in het Vlaams Natuurreservaat De Oudsberg“ und zeigt eine Karte der Duinengordel, des Zusammenschlusses von vier limburgischen Gemeinden, der die offene Fläche um die Düne verwaltet.
Das Reservat liegt im Gruitroderbos, im Dünenzug Duinengordel, und gehört zum Nationalpark Hoge Kempen. Der Sand ist weiterhin in Bewegung: Dünenkuppen wehen ab, während sich der Sand ausbreitet, und der Hügel ist in den letzten Jahrzehnten um mindestens 7 Meter geschrumpft. Bleiben Sie auf den markierten Wegen, damit der offene Sand und die Heide nicht weiter zertreten werden.
Der Oudsberg war einst 95 Meter hoch und zählte zu den höchsten Gipfeln Limburgs, doch sein Gipfel ist in den letzten Jahrzehnten durch Windabtrag um mindestens 7 Meter geschrumpft. Die Dünen wandern weiter: Kahler Sand breitet sich aus, während die Kuppen abgetragen werden. Der Hügel gab zudem der Fusionsgemeinde Oudsbergen ihren Namen.
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