Commanderij van Gruitrode, Mittelalterliche Kommende und Schloss in Oudsbergen, Belgien
Die Kommende von Gruitrode ist ein befestigter Gebäudekomplex aus Schloss und Wirtschaftsgebäuden, der von Wassergräben umgeben ist, die von der Itterbeek gespeist werden. Das Ensemble erstreckt sich über zwei durch Passage verbundene Inseln in der flachen Landschaft von Limburg.
Die Anlage wurde 1568 gegründet und gehörte zur Bailei Alden Biesen des Deutschherrenordens in dieser Region. Sie war ein wichtiger Stützpunkt für Reisende und Waren auf dem Weg zum Herrschaftsgebiet Gemert.
Das Gebiet um die Kommende war Treffpunkt für Handel und Austausch, wobei die Bewohner Münzen prägten und so zum wirtschaftlichen Wohlstand der Region beitrugen. Die Gemeinschaft nutzte diese Rolle, um Verbindungen zu Nachbargebieten zu festigen.
Der Besuch ist am besten durch Führungen zugänglich, die Besucher durch die erhaltenen Räume führen und erklären, wie die Anlage als religiös-militärischer Außenposten funktionierte. Die beiden Inseln sind über Brücken oder Übergänge erreichbar, daher sollte man sich auf Wege vorbereiten, die Wasser kreuzen.
Die Anlage verfügt über eine bemerkenswerte Merkwürdigkeit: Die beiden Inseln waren eigentlich unabhängige Domänen innerhalb desselben Komplexes, von denen jede ihre eigene Wirtschaft und Verwaltung hatte. Dieses Nebeneinander zweier Gemeinschaften auf engstem Raum machte Gruitrode zu einem eigenartigen Ort der Zusammenarbeit und gelegentlichen Konkurrenz.
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