Lambermont, Offizielle Residenz im Königsviertel, Brüssel, Belgien.
Das Lambermont ist ein neoklassizistisches Gebäude in Brüssels königlichem Viertel mit einer symmetrischen Fassade, regelmäßig angeordneten Fenstern und ausgeprägten Gesimsen aus dem späten 18. Jahrhundert. Im Inneren befinden sich Büros, Sitzungsräume und private Wohnbereiche, die der belgischen Premierministerin oder dem belgischen Premierminister sowohl für Verwaltungsaufgaben als auch für persönliche Aktivitäten dienen.
Das Gebäude wurde 1778 vom belgischen Architekten Gilles-Barnabé Guimard als private Residenz erbaut und diente wohlhabenden Familien als Wohnhaus. In der Folge wurde es zur Amtsresidenz des belgischen Premierministers umgestaltet und erfüllte diese Funktion bis heute.
Das Gebäude ist heute Ort diplomatischer Begegnungen und prägt das Bild der belgischen Hauptstadt als Zentrum der Regierungsarbeit. Seine Funktion zeigt sich im Alltag durch die Präsenz von Besuchern und Sicherheitspersonal rund um das Anwesen.
Das Gelände ist vom Royal Quarter aus leicht zu erreichen und erkennen, die Außenseite kann von der Straße aus betrachtet werden. Der Zugang zum Inneren ist auf autorisierten Besuch beschränkt, weshalb Besucher sich vorher informieren sollten, ob eine Besichtigung möglich ist.
Jeder neue Premierminister erhält bei Amtsantritt ein spezielles Mobiliar-Ensemble, das von allen seinen Vorgängern seit der Umwandlung des Gebäudes verwendet wurde. Diese Tradition bewahrt die Kontinuität der belgischen Regierungsgeschichte in alltäglichen Gegenständen.
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