Warandepark, Geschütztes Kulturerbe im Königsviertel, Belgien
Der Parc de Bruxelles ist eine ummauerte Grünanlage im Zentrum der Stadt mit formal angelegten Wegen, Wasserbecken und künstlerischen Statuen in neoklassizistischer Anordnung. Vom südlichen Rand blickt man auf das Parlamentsgebäude, während mehrere Eingänge den Park mit der umliegenden Stadt verbinden.
Das Gelände entstanden zwischen 1776 und 1783 auf den Überresten des ehemaligen Fürstenschlosses, das bis 1731 als Jagdgebiet genutzt wurde. Die Umgestaltung war ein bedeutender Wendepunkt in der städtischen Entwicklung Brüssels, da es die Stadt von einem fürstlichen in einen öffentlichen Raum umwandelte.
Das Schloss gehört zum Kunstgenre der neoklassizistischen Gartengestaltung und zeigt eine Sammlung von etwa sechzig Skulpturen mit mythologischen Motiven. Der Park wird regelmäßig für Aufführungen und öffentliche Ereignisse genutzt, die das kulturelle Leben der Stadt prägen.
Das Gelände ist von mehreren Seiten zugänglich, einige Eingänge liegen in der Nähe der U-Bahn-Stationen Parc und Trône. Besucher sollten mit ebenen Wegen rechnen und können die Anlage unabhängig von der Tageszeit erkunden.
Während der Gestaltung wurden über tausend alte Bäume entfernt und eine neue Generation von Pflanzen gesetzt, was die damalige Entschlossenheit zur Neubelebung des Ortes zeigt. Dieser großangelegte Baumpflanzungsplan war für die Zeit außergewöhnlich und beeinflusste später die Planung anderer europäischer Grünanlagen.
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