Hôtel de Ligne, building in Brussels, Belgium
Das Hôtel de Ligne ist ein Herrenhaus im klassizistischen Stil in der Stadt Brüssel, Belgien. Die Fassade zeigt charakteristische Merkmale dieser Bauweise: saubere Linien, symmetrische Fenster, Säulen und sorgfältig gestaltete Steinelemente, die dem Gebäude eine harmonische und geordnete Erscheinung verleihen.
Das Gebäude wurde in der späten Zeit des 18. Jahrhunderts erbaut, als der Klassizismus in Brüssel an Beliebtheit gewann und Architekten griechisch-römische Ideale in ihre Entwürfe integrierten. Seit 2001 dient es als Sitz des Parlaments der Französischen Gemeinschaft und fungiert somit als Ort, wo regionale Entscheidungen getroffen werden.
Das Hôtel de Ligne steht an einer der repräsentativen Straßen Brüssels und wurde als Wohnhaus für wohlhabende Familien erbaut. Die klassizistische Architektur mit ihren geraden Linien und symmetrischen Fenstern spiegelt den Wunsch wider, Ordnung und Eleganz auszudrücken, wie sie in der antiken Welt geschätzt wurden.
Das Hôtel de Ligne ist ein aktiver Regierungssitz und kann von außen vom Gehweg aus bewundert werden, aber der freie Eintritt für Touristen ist nicht gestattet. Bei besonderen Gelegenheiten oder organisierten Führungen können Sie möglicherweise mehr über seine Architektur und Geschichte erfahren, daher lohnt sich eine vorherige Erkundigung vor dem Besuch.
Das Gebäude wurde von dem Architekten Gilles-Barnabé Guimard entworfen, einem wichtigen Vertreter des klassizistischen Stils in Belgien. Seine Innenräume mit hohen Decken und originalen Details wie Stuckarbeiten und Kaminen zeigen die Handwerkskunst und den Reichtum, der in die Gestaltung solcher Häuser floss.
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