Tumulus of Koninksem, Hügelgrab in Belgien
Der Tumulus von Koninksem ist ein Erdhügel in Tongeren, der als Grabstätte aus der Gallo-römischen Zeit dient. Der Mound besteht aus aufgeschütteter Erde und Steinen und bildet eine kleine Anhöhe, die sich deutlich von der umgebenden Landschaft abhebt.
Der Túmulus wurde zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert nach Christus während der römischen Besiedlung der Region errichtet. Die Stätte wurde erstmals 1747 unter König Ludwig XV. von Frankreich untersucht und 1979 offiziell als Denkmal geschützt.
Der Tumulus von Koninksem war ein wichtiger Ort für die Bestattung von Verstorbenen während der römischen Zeit. Die Einheimischen verehrten ihre Toten durch das Errichten dieser großen Erdhügel, die Respekt und Erinnerung ausdrückten.
Der Túmulus liegt in einem ruhigen Gebiet neben modernen Häusern und ist über lokale Wege zugänglich. Besucher sollten auf den markierten Pfaden bleiben und das geschützte Gelände respektieren, um die archäologische Stätte zu bewahren.
Obwohl Teile des Hügels um 1850 abgetragen wurden, bleibt die ursprüngliche Form erkennbar. Diese Überreste bieten einen seltenen Blick auf römische Bestattungspraktiken und zeigen, wie Menschen damals ihre Verstorbenen ehrten.
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