Deurne bridge, Verkehrsbrücke in Antwerpen, Belgien
Die Deurne-Brücke überspannt den Albert-Kanal und verbindet die Stadtteile Deurne und Merksem im Norden Antwerpens miteinander. Sie ist eine moderne Konstruktion mit ausreichender Höhe und Breite für den Schiffsverkehr in der Region.
Das ursprüngliche Bauwerk war eine Zugbrücke über die Kempische Vaart, die 1935 während des Baus des Albert-Kanals durch eine neue Brücke ersetzt wurde. Nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde sie wieder aufgebaut.
Die Brücke trägt lokal den Namen 'Brug van den Azijn' nach einer Essigfabrik, die seit 1760 hier ansässig war und einst Gebühren an der alten Zugbrücke erhob. Diese Geschichte ist noch heute im Gedächtnis der Menschen lebendig und prägt die Identität des Ortes.
Die Brücke ist eine wichtige Verbindung für Autoverkehr zwischen den beiden Stadtteilen und bietet einen guten Überblick über den Kanal. Besucher können sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad überqueren und dabei die Ansicht auf den Schiffsverkehr genießen.
Das Bauwerk hat eine besondere Konstruktion: Es trägt unterirdische Rohrleitungen, die früher von einer separaten Rohrbrücke östlich der Hauptkreuzung getragen wurden. Diese Integration von Infrastruktur in den Hauptbau ist ein technisches Merkmal, das nicht sofort sichtbar ist.
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