Abbaye d'Andenne, Religiöse Abtei in Andenne, Belgien
Die Abtei von Andenne ist ein ehemaliges Klosterkomple aus lokaler Kalkstein, das nach den klassischen architektonischen Grundsätzen der Maas-Region errichtet wurde. Die ursprüngliche Anlage wurde im 18. Jahrhundert abgerissen, und ihre Steine wurden für die Errichtung der heutigen neoklassizistischen Stiftskirche wiederverwendet.
Das Kloster wurde 692 von der heiligen Begga, Tochter von Pepin von Landen und Mutter von Pepin von Herstal, gegründet, die dabei von Papst Sergius I. geleitet wurde. Diese frühe Gründung war ein bedeutender religiöser Moment, der die Region für Jahrhunderte prägte.
Das Kloster war ursprünglich ein gemischtes benediktinisches Gemeinschaft, entwickelte sich aber im Mittelalter zu einem exklusiven Konvent für edle Kanonissen, die dort nach strengen Regeln lebten.
Die Gelände sind heute frei zugänglich, obwohl nur die Stiftskirche originalgetreu erhalten ist, während die anderen Gebäude später wiederaufgebaut wurden. Die beste Zeit zum Besuch ist außerhalb von Gottesdiensten, wenn man die Kirche in Ruhe besichtigen kann.
Das Klostergelände hatte einst sieben separate Kapellen, inspiriert von Sankt Beggas Pilgerfahrt zu den sieben Basiliken Roms, einer seltenen architektonischen Anordnung. Diese Anordnung symbolisierte eine geistige Verbindung zur Heiligen Stadt und war in der Westeuropäischen Klosterlandschaft ungewöhnlich.
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