Saint-Hubert abbey, Benediktinerabtei in Saint-Hubert, Belgien
Die Saint-Hubert-Abtei ist ein Benediktinerkloster in der gleichnamigen Stadt mit einer prächtigen Barockfassade aus dem 18. Jahrhundert, die gotische Innenbereiche einrahmt. Das Gebäudeensemble zeigt einen charakteristischen Dachaufbau und umfasst mehrere Strukturen, die um Innenhöfe angeordnet sind.
Das Kloster wurde 687 gegründet und entwickelte sich zunächst als Benediktineransiedlung unter dem Schutz von Pepin II. Nach der Überführung der Reliquien des heiligen Hubertus im Jahr 825 wurde es zu einem bedeutenden geistlichen Zentrum und Pilgerort.
Die Abtei bleibt bis heute ein Pilgerziel für Gläubige, die den heiligen Hubertus verehren, den Schutzpatron der Jäger und der Ardennen. Man spürt diese spirituelle Bedeutung in der Alltäglichkeit des Ortes, wo regelmäßig Besucher ihre Respekt bezeugen.
Die Basilika ist das ganze Jahr über täglich zugänglich und Führungen werden in mehreren Sprachen angeboten. Der Ort lässt sich zu Fuß erkunden, doch es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und genügend Zeit einzuplanen, um die verschiedenen Bereiche des Komplexes zu durchqueren.
Der Ehrenhof des Komplexes wird von einem Tor eingeleitet, das mit Figuren verziert ist, die die zwölf Monate des römischen Mondkalenders darstellen. Diese ungewöhnliche Dekoration verbindet klassische Bildung mit religiöser Architektur auf subtile Weise.
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