Fourneau Saint Michel, Museum in Belgien
Fourneau Saint-Michel ist ein Freilichtmuseum und geschütztes Kulturdenkmal in der wallonischen Landschaft mit einem restaurierten Schmelzofen aus dem späten 18. Jahrhundert, der neben dem Bach Masblette steht. Das Gelände umfasst über 40 Hektar und zeigt mehr als 20 historische Gebäude aus dem 19. und 20. Jahrhundert, darunter Wohnhäuser, eine Schule, eine Kapelle und Werkstätten, die das ländliche Leben in verschiedenen Regionen der Ardennen dokumentieren.
Der Schmelzofen wurde um 1771 von Mönchen der Abtei Saint-Hubert errichtet und war damals eine der modernsten Anlagen des Landes zur Metallverarbeitung. Nach der Säkularisierung 1797 wurde die Anlage von Privatunternehmern betrieben, die mehrere Jahrhunderte lang Metall für Landwirtschaft und Werkzeuge herstellten.
Der Name Fourneau Saint-Michel bezieht sich auf den alten Schmelzofen, der von Mönchen des nahe gelegenen Klosters errichtet wurde. Wenn man über das Gelände spaziert, sieht man, wie die Gebäude und Werkzeuge zeigen, dass Handwerk und Metallverarbeitung lange Zeit das Leben in dieser ländlichen Gegend prägten.
Das Museumsgelände erstreckt sich über ein großes Areal, das am besten zu Fuß erkundet wird; tragen Sie bequeme Schuhe, da die Wege uneben sind und sich über mehrere Zonen verteilen. Der Ort bietet vor Ort Verpflegung in zwei Restaurants, was es zu einem guten Ausgangspunkt für einen halben Tag macht.
An diesem Ort finden sich originale Gebäude, die von historischen Stätten in der Region hierher versetzt wurden, um ein authentisches Ardennendorf zu rekonstruieren, anstatt nur ein einzelnes Monument zu zeigen. Der Standort enthält auch eine Ausstellung über Pierre-Joseph Redouté, einen berühmten französischen Künstler, der sich auf botanische Malerei spezialisierte und eine unerwartete kulturelle Verbindung zur Region aufzeigt.
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